China verschärft Exportkontrollen für Open-Weight-Modelle und 23 Schlüssel-KI-Technologien
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Chinas Handels- und Wissenschaftsministerien haben einen Entwurf für strengere Exportkontrollen bei 23 Schlüssel-KI-Technologien veröffentlicht, darunter Frontier-Modelle, Agenten und autonome Malware-Tools. Große Sprachmodelle unterliegen Beschränkungen, wenn sie mit sensiblen chinesischen Daten trainiert wurden oder bestimmte technische Schwellenwerte erfüllen, wie mindestens 2 Billionen Parameter, 10^26 FLOPs an Trainingsleistung oder eine Platzierung in den globalen Top 10. Während diese Maßnahmen darauf abzielen, den ausländischen Zugang zu kritischen Fähigkeiten einzuschränken, sind Technologien ausgenommen, die bereits durch Open-Source-Veröffentlichungen oder Forschungsarbeiten öffentlich zugänglich sind. Zur Unterstützung des heimischen Open-Source-Ökosystems führt China ein beschleunigtes Verfahren ein, das automatische Lizenzierungen für registrierte Open-Weight-Modelle gewährt. Die Installation von KI-Technologie auf lokalen Servern im Ausland bleibt jedoch standardmäßigen Exportlizenzen unterworfen, während die Nutzung über APIs unbeschränkt bleibt. Diese regulatorische Verschiebung könnte US-Unternehmen dazu zwingen, sich stärker auf inländische Modelle zu verlassen und Europas Strategie zur Wahrung der KI-Souveränität durch Open-Weight-Bereitstellungen erschweren. Peking verspricht zudem, die KI-Entwicklung im Globalen Süden durch die World Artificial Intelligence Cooperation Organization zu unterstützen.
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