Datencenter haben einen neuen PR-Plan: Der Schulausflug Ihres Kindes
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Angesichts wachsender öffentlicher Kritik an den ökologischen und gemeindlichen Auswirkungen massiver Datencenter-Expansionen starten Branchenverbände kreative PR-Kampagnen, die sich an Kinder richten. Organisationen wie der gemeinnützige Verein 7x24 Exchange International verteilen Kinderbücher, Malvorlagen und organisieren Exkursionen, um gute Beziehungen aufzubauen und zukünftige Talente zu inspirieren. Ähnliche Initiativen umfassen gesponserte Bastelsets zur Flaggenherstellung und Bildungsmaterialien von Handelsgruppen wie AFCOM in Virginias „Data Center Alley“. Große Tech-Unternehmen, darunter Amazon und Sabey, haben ebenfalls Schülerbesuche in ihren Einrichtungen veranstaltet, um Karrieremöglichkeiten und technologische Vorteile hervorzuheben. Experten wie Alex Molnar kritisieren diese Maßnahmen als Unternehmenspropaganda und argumentieren, dass Kindern die kritischen Denkfähigkeiten fehlen, um solche Botschaften zu bewerten. Diese Strategie ähnelt historischen Taktiken von Branchen mit schlechtem öffentlichem Image, wie Tabak und fossile Brennstoffe, um gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern. Trotz dieser Outreach-Bemühungen zeigen Umfragen, dass etwa die Hälfte der Amerikaner Datencenter hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Lebensqualität negativ bewertet.
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