Weißes Haus weist OpenAI und Anthropic an, neue Modelle vor der Weitergabe an britische Tester zunächst den USA zur Überprüfung zu überlassen
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Das Weiße Haus hat OpenAI und Anthropic angewiesen, neue KI-Modelle nicht an das britische AI Safety Institute weiterzugeben, bevor diese nicht von US-Behörden geprüft wurden. Diese Anweisung des Büros des Nationalen Cyberdirektors zwingt die Unternehmen dazu, sich entweder der Kontrolle Washingtons zu unterwerfen oder den Zugang für britische Tester aufrechtzuerhalten. Anthropic ist dieser Vorgabe bereits nachgekommen, indem es den Zugriff auf sein Modell Claude Mythos 5.1 ausschließlich auf US-Organisationen beschränkte. Das AI Safety Institute gilt als führende Testeinrichtung, die kürzlich autonome Täuschung in KI-Agenten gemeldet hat. Trotz dieses Konflikts betonte der britische Premierminister Andy Burnham während der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Notwendigkeit gemeinsamer globaler Standards. Die zuständige US-Behörde CAISI steht indes vor internen Herausforderungen, da ihr sowohl eine ständige Führung als auch ausreichende Personalressourcen fehlen. Die Situation verdeutlicht die wachsenden Spannungen hinsichtlich der internationalen Aufsicht und der Datensouveränität in der Entwicklung von Frontier-KI.
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